wo bleibt das geld?


hallo leute,

zum jahresende habe ich beschlossen, mein geldausgabeverhalten strategisch zu verändern. mein ziel ist nicht, ihr ahnt es gewiss, maximale ausquetesche „der möglichkeiten“ und geiz ist geil hinterherzuhecheln.

sicht ist: was brauche ich wirklich und nicht: was wird geboten.

vielmehr beabsichtige ich, nicht mehr die renditen grosser konzerne zu bedienen. die fakten sind offensichtlich:

die einnahmeseite stagniert günstigstenfalls oder wird geringer bei normalen lohnabhängigen. hier soll nicht angesetzt werden. spötter könnten sagen: mach´doch vollzeit! das hinterherlaufen würde jedoch nur hinausgezögert werden.

die ausgabenseite schaue ich deshalb genau an, aber gezielt. was brauchen wir eigentlich? die werbebeilagen der zeitungen, die mittlerweile die aufmerksamkeit vieler leute mehr erregen, als der redaktionelle teil können ausgaben erzeugen, die vermeidbar sind. wieso bekommen diese eigentlich soviel beachtung? muss ich das alles wirklich „wissen“?

schluss damit!

meine geschäftlichen beziehungen zu grossen konzernen, soweit das überhaupt möglich ist, habe ich ebenfalls untersucht, so gut es geht:

anschreiben an die bruderhilfe (keine konzernversicherung), in wieweit unternehmerisches handeln dort nicht dem der üblich verdächtigen konzerne entspricht, mit antwort, folgt zur ansicht.

mittelfristig werde ich zu einer genossenschaftsbank wechseln, die postbank hat nicht die richtige clubmitgliedschaft. das schliesst sparbücher ein.

keine aktive teilhabe an aktiengeschichten!

die kapitallebensversicherung bei der haspa, die ich ausschliesslich für meine familie abgeschlossen habe, kommt ebenfalls auf diesen prüfstand.

intensiv werde ich mir noch stromversorger anschauen. unter ausnutzung aller energiesparmöglichkeiten erscheint mir greenpeace energie, obwohl teurer, in diesem zusammenhang attraktiv. die einnahmen gehen nicht in konzerntaschen, sondern in den ausbau regenerativer energiequellen.

global denken – lokal handeln: vermeidbare überseeprodukte, soweit das machbar ist, kaufen wir schon lange nicht mehr. viele einkäufe lassen sich leicht vermeiden. das gespräch mit dem ladenpersonal sollte gesucht werden, damit das auch wirklich gemerkt wird.

für unsere wohnung vom philips konzern ist kurzfristig keine alternative in sicht. bislang ist diese noch erschwinglich, wenn ich so höre, was für kleinere wohnungen so gelegt werden muss; die ausgaben steigen aber trotzdem stetig.

altersversorgung ist ein ganz haariges thema. keineswege werde ich diese zusätzlich an die fährnisse der kapitalmarktes koppeln, jedenfalls nicht aktiv. meine standardversorgung wird vermutlich aufgrund meines alters mit kzvk genug hergeben. der bedarf ohne kinder, die versorgt werden müssen, ist deutlich geringer.

zum glück konnte ich mein leben bislang ohne autobesitz organisieren. hier ist viel einsparpotential, umbedingt nachdenkenswert.

die unendliche geschichte wird fortgesetzt.

es grüsst

peteke

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Eine Antwort to “wo bleibt das geld?”

  1. Hanno Says:

    Was den Stromversorger angeht, würde ich die „Elektrizitätswerke Schönau“ (EWS) empfehlen. Beim Vergleich bundesweiter Ökostromanbieter durch den unabhängigen „Bund der Energieberbraucher e.V. im März 2004 wurden die Elektrizitätswerke Schönau als einziger Anbieter mit der Gesamtnote „Sehr gut“ ausgezeichnet. EWS bürgt für eine konsequente ökologische Unternehmenspolitik und ist nicht mit den großen Stromkonzernen verbandelt und hat damit auch keine Kapitalbeteiligungen von Atomkraftwerksbetreibern!

    Näheres unter [url]www.ews-schoenau.de[/url]

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