neue töne


hallo leute,

die heutige taz wartet mit dem aufmacher „der kapitalismus zerstört das klima“ auf. es wird ein taz-gespräch auf der ganzen seite 3 mit michael müller, spd staatssekretär im bundesumweltministerium gebracht. ungewohnte töne sind dort zu lesen. müller analysiert dort zustände in politik, wirtschaft und im energiesektor durchaus konsequent und stellt sogar die systemfrage:

Die kapitalistische Philosophie des „Mehr, schneller und weiter“ ist am Ende.

unverständlicherweise verzichtet er jedoch darauf, die triebkräfte, die der motor für das alles sind, zu benennen. das wachstumsdogma, dem alle nachhängen, hat bislang überwiegend den grossen aktiengesellschaften genutzt und sonst viel schaden angerichtet. alle anderen richtigen dinge, über die er spricht, werden zur zeit nicht gefördert, da die politik eher den multis entgegenkommt. hier muss politik terrain zurückgewinnen.

erfreulich, wenn man einmal ungewohnte einsichten vom politikpersonal lesen kann. ein erster schritt ist getan. mal sehen, wie sich die diskussion entwickelt.

es grüsst alle

peteke

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