klar und kein ende


hallo leute,

in der taz von heute kommentiert stefan reinecke unter der überschrift: „im fundi und realo streit“ die facetten des streits um christian klar. nix neues wird berichtet, eigentlich, aber etwas überrascht mich doch:

Die Fundi-Linke Ulla Jelpke erklärt, dass die Fraktion mit Klar der Ansicht ist, dass „der Kapitalismus bekämpft werden muss“. Welcher Kapitalismus? Der schwedische? Der chinesische? Egal. Es geht nicht um Konkretes. Sondern darum, identitätspolitische Duftmarken zu setzen.

ich hätte von einem taz redakteur erwartet, nicht einfach so dieses begriffliche vakuum stehen zu lassen. die ursachen der wirtschaftlichen und politischen umwälzungen, deren folgen wir gerade erleben und die ihren gipfel noch lange nicht erreicht haben, sollten auch in einem taz kommentar grob lokalisiert werden.

böse frage: wem nützt das?

es grüsst

peteke

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