wat nu?


hallo leute,

nach der veröffentlichung des zweiten weltklimaberichtes, es folgt noch ein dritter mit massnahmen, passiert das von allen erwartete. das derzeitige politikpersonal beschäftigt sich lediglich mit segmenten des problems, und das parteilich aus dem unseeligen „ist“ zustand heraus:

unangemessen bescheiden klingt die absicht von angela merkel, wenn sie sagt: „Ich werde das Thema auch beim G-8-Gipfel im Juni in Heiligendamm ansprechen„.

die linksfraktion schafft auch nur, über symptomlinderung nachzudenken.

die grünen es schaffen ebenfalls nur, innerhalb des wirtschaftswahnsinn systems zu denken.

die können alle nicht anders.

der grosse wurf, der nötig ist, wird von gegenwärtiger politik nicht kommen können. erst wenn angefangen wird, alle bekannten segmente, die kritisch für die menschheit sind im gefüge der welt zusammenzuführen, im sinne einer inventur, nämlich:

(trink)wasser, nahrung, gesundheit, bildung, unterkunft, kleidung, sinnvolle arbeit, verlässliche gesetze, spiritualität, wenig luxus, (aufzählung unvollständig)

UND ZWAR FÜR ALLE.

wenn aus dieser basis heraus der ist zustand angeschaut wird, schneidet die jetzige „ordnung“ denkbar schlecht ab. nun entstehen ganz neue angriffspunkte:

geldpolitik, (waren)verkehr…, zersiedelung, zentralismus, globalisierung, (aufzählung unvollständig)

ich bitte nicht falsch verstanden zu werden: meine kritik an der globalisierung bezieht sich auf auswirkungen heutiger politik; das thema ist von den verkehrten kräften besetzt:

westliche industriestaaten haben energieintensive industrie in das ausland verlagert. hiesige wachstumspolitik gibt unterentwickelten staaten ein falsches vorbild (unterer absatz, link). folgen westlichen wachstumslebensstils erzeugen armutsflüchtlinge. (aufzählung unvollständig)

diese bislang unberücksichtigte sichtweise, die nicht ursprünglich auf meinem mist gewachsen ist, weist im prinzip den weg.

entscheidende inspiration im link!

endlich einmal was konstruktives.

es grüsst

peteke

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Eine Antwort to “wat nu?”

  1. Hanno Says:

    Ja, der „Große Wurf“ wäre nötig, denn nur Das Ganze ist das Wahre! Wenn dieser große Entwurf von den Grünen kommen sollte, wäre dies mehr als eine Überraschung. Die Grünen befinden sich immer noch in der geistigen Gefangenschaft Habersschen Denkens. Ein soziologisches System Habermas´scher Prägung, das gegen den natürwüchsigen Strom der realen Weltnatur schwimmt, kann keine konstruktiven Impulse für die anstehenden Aufgaben liefern. Einen Gegenentwurf zum cartesischen Paradigma eines Habermas wäre das des Baruch Spinoza mit seinem holarchischem Gegenbild der Einen Welt! Bei Spinoza waren Schöpfer und Schöpfung eine identische Einheit. Es war das überzeugende abendländische Weltverständnis, das über Goethe und Hegel bis zum frühen Marx (vor Feuerbach!) Eingang in unsere Denkwelt fand. So wäre es mal wieder angesagt, Spinoza zu lesen und in den Diskurs zu bringen….

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