freie marktwirtschaft


hallo leute,

der holzeinschlag im kongo läuft nach dem bekannten muster: für einen appel und ein ei die leute über den tisch ziehen und nach uns die sintflut.

bald gibt es neue tropenholz gartenmöbel in den üblichen märkten. schnäppchen!

der nächste konsequente schritt wäre, auf den gerodeten flächen dann nachwachsenden rohstoff anzubauen, damit die autos in den reichen industriestaaten „bio“sprit bekommen.

eigentlich ein bekannt alter hut, in den neuen zeichen der zeit einmal mehr zeigt sich handlungsbedarf, wirtschaftsmacht zu regulieren.

würde man hier schildkrötensuppe in den supermärkten verramschen, würde man das aussterben der schildkröten beklagen und die fischer wären die bösen…

so darf handel nicht laufen gelassen werden.

früher bekamen die leute in der dritten welt glasperlen für hochwertige rohstoffe, heute ist der gegenwert nicht viel besser.

hier gibt es schnickschnack als belohnung aus dem 1 euroladen für unterschichtangehörige, die für das bestreiten ihrer überlebensgrundlagen das geld zu den konzernsupermärkten tragen.

mir wird schlecht.

es grüsst

peteke

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