buchrezension


hallo leute,

heute morgen gab es im deutschlandradio eine buchbesprechung:

gegen ein lasterhaftes leben von alfred bellebaum

es geht in diesem buch um die sieben todsünden und den transfer in unsere heutige zeit. habgier ist eng vergesellschaftet mit geiz , der, wie wir alle täglich hören und lesen, ja geil ist. mühelos lassen sich die zusammenhänge übertragen:

Der Werbeslogan appelliert eher an die Cleverness von Schnäppchenjägern, die sich – frei nach Erich Fromm – nicht am Sein, sondern am Haben orientieren, immer mehr und möglichst preisgünstig. Da heute Konsum als erste Bürgerpflicht gilt, um stetes Wirtschaftswachstum zu sichern, wird aus dem ehemals individuellen Laster eine scheinbar soziale Tugend. Doch:

„Die Spirale von Habsucht und Geiz kennt kein beruhigtes Ende für alle. Vielmehr ‚produziert‘ sie unter dem Schutzschild öffentlicher Anerkennung neben der Selbstgefälligkeit ihrer Profiteure zugleich die Unterdrückung des Opferbewusstseins ihrer Verlierer.“

ich will euch nun nicht religiös daherkommen. auffällig ist jedoch, dass vielen menschen werte, die früher auch in glauben und religion verwurzelt waren, heute durch die „segnungen“ der schönen neuen welt der marktwirtschaft besetzt worden sind. viele unkritische geister gehen diesen rattenfängern auf den leim.

die protagonisten und vorbeter dieses wirtschaftswahnsinns haben keine moralische autorität mehr, den menschen wirklich etwas zu sagen.

die meisten menschen spüren das.

das lückenfüllen übernehmen andere…

es grüsst

peteke

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