bundestrojaner 2.0


hallo leute,

heute habe ich den zuständigen in sachen datenschutz in hamburg angeschrieben:

Von: peter.kelczynski@netbib.de
Betreff: zur kenntnisnahme
Datum: 30. August 2007 13:37:32 MESZ
An: mailbox@datenschutz.hamburg.de

guten tag,

dem berechtigten anliegen des ausbaus der modernen kommunikation von behörden mittels email und anderen elektronischen möglichkeiten (…) haben die derzeit geführten diskussionen einen bärendienst erwiesen.

fortan werden meine email signaturen einen text erhalten, in etwa:

… aus ökonomischen gründen erfolgt mein anschreiben an sie per email. ich erbitte die antwort mit der papierpost, weil ich nicht beabsichtige, anhänge von interessierten anderen behörden zu bekommen, sie ahnen, worauf ich hinaus bin. antworten per email werden unverzüglich ungelesen aus computerhygienischen gründen von mir gelöscht. ich bin per email für sie nicht erreichbar. bitte nehmen sie das keineswegs persönlich, diesen schaden haben letztendlich ihre dienstherren zu verantworten. wenn es ihnen möglich ist, denken sie darüber nach, ob sie mit diesem zustand zufrieden sind.

trotzdem grüsst sie

(…)

sie in ihrer behörde werden diejenigen sein, die mit diesem zustand am wenigsten zufrieden sind.
von ihnen würde ich niemals unreine emails erwarten.

damit sich die öffentliche verwaltung schon mal daran gewöhnt, erbitte ich eine antwort in papierform.
kritische menschen werden zunehmend diesen weg wählen.
ich habe zu diesem thema auch in meinem blog einen beitrag publiziert:

https://peteke.wordpress.com/2007/08/29/bundestrojaner/

nichts für ungut!

mit freundlichen Grüssen

Peter Kelczynski
Koppel 24
20099 Hamburg St. Georg
040 280 30 24

die antwort, das logische problen wird erahnt, wird zusammengefasst von mir in mein blog gestellt.

die wahrscheinlichkeit, dass ich solche emails bekomme, ist natürlich sehr gering. aber: die zeiten können sich ändern: wenn gewisse freiheiten für die konzerne und unendliches wachstum wie auch immer verfassungsrang bekommen sollten, was nicht ausgeschlossen ist, wäre ich mit meinem blog gewiss verfassungsfeindlich. simpel weitergedacht: widerstand dagegen ist unausbleiblich. wenn terroristisch veranlagte mitmenschen inspiration aus meinem blog angeben würden, hätte ich ein problem. meine radikalkritik könnte das hergeben.

keineswegs möchte ich euch mit meinen befindlichkeiten langweilen. derartige gedanken werden vielen fremd sein. aber:

man gibt sich zwar modern, letztendlich bombt dieser unausgegorene schwachsinn die kommunikationsmöglichkeiten, besonders mit behörden, zurück ins mittelalter. vertrauensvolle moderne elektronische kommunikation geht so nicht.

der papierbrief kommt wieder.

es grüsst

peteke

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