bangladesch


hallo leute,

bei aller tragik im menschlichen bereich nach dem zyklon ist die nächste katastrophe schon in sicht:

Dem Sturm ist auch der größte Mangrovenwald der Welt zum Opfer gefallen. Die Sunderbans im Ganges-Delta, die zum Welterbe der Menschheit gehören und seltene Tiere wie Tiger und Flussdelfine beherbergen, stellen einen natürlichen Schutz vor Stürmen dar.

das nächste unwetter kommt bestimmt.

schrecklich!

es grüsst

peteke

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4 Antworten to “bangladesch”

  1. Gilbert Says:

    Sollte man nicht überbewerten (mit dem Wald). Die Wälder kommen schon seit geraumer Zeit mit solchen Ereignissen klar, und die Presse übertreibt maßlos fast genauso lange.

    Beispiel: Elbe-Hochwasser in Sachsen vor ein paar Jahren. Die Presse tönte „nie dagewesenes Hochwasser“. Erstaunliches kann man allerdings beim Besuch von Schloß Pillnitz feststellen: zwischen 1835 und 1850 war das Wasser fast alle 3 Jahre so hoch (davor und danach war dann aber Ruhe).

    Solche und andere Ereignisse besonders aus dem 19. Jahrhundert werden gerne verschwiegen, weil das nicht in die „wir sind alleine Schuld“-Theorie passt.

    Gruß Gilbert

  2. peteke Says:

    moin gilbert,

    meine überlegung geht mehr in die richtung, dass der mangrovenwald für den küstenschutz dort nicht mehr zur verfügung steht. die nächsten wellen kommen auch bestimmt.

    gruss
    peteke

  3. Gilbert Says:

    Moin peteke,

    stimmt, aber in größeren Abständen. Die Stürme, so gewaltig sie auch aussehen, haben meist nur begrenzte Wirkung und verlaufen sich an Land sehr schnell. Kann man in den USA ganz gut wegen der guten Berichtslage sehen: die Hurricane fräsen eine Schneise ins Land, daneben ist relative Ruhe. Kann man ja auch hier beobachten: bei uns ist nix, und ihr in Hamburg kriegt nasse Füße oder umgekehrt. Es gibt also eine gute Chance, dass sich die Mangrovenwälder wieder ausreichend bekrabbelt haben, wenn der nächste Sturm über sie herfällt.

    Gruß Gilbert

  4. peteke Says:

    moin gilbert,

    dein wort in gottes ohr. wir werden das gespannt verfolgen. die taz versuchte heute witzig zu berichten, es entglitt aber in bösartigkeit:

    http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2007%2F11%2F20%2Fa0011&src=GI&cHash=7eec32eee3

    gruss
    peteke

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