amokläuferende – tragisch gelaufen


hallo leute,

wenn das alles so gewesen sein sollte, wie berichtet, ist das ganz schlecht. im heutigen taz kommentar kommen haarsträubende fragmente ans licht der öffentlichkeit, die bislang so noch nicht zu lesen waren:

Der 17-Jährige hat sich vor eine Straßenbahn geworfen, zwanzig Minuten nachdem er von Schulleitung und Polizei befragt worden war. Der Junge galt daraufhin nicht mehr als Gefahrenquelle und wurde nach Hause geschickt. Die Eltern wurden erst nach dem Gespräch informiert, ein Psychologe war gar nicht erst hinzugezogen worden.

der junge hätte aufmerksame begleitung benötigt. die aufmerksamkeit wurde lediglich dem medienrummel zuteil, den wir erleben konnten in der berichterstattung. in den ersten meldungen wurde dieser vorgang gewaltig aufgeblasen. ein teil dieser energie hätte von der richtigen seite auf den jungen gerichtet werden müssen.

schäbig.

es grüsst

peteke

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Eine Antwort to “amokläuferende – tragisch gelaufen”

  1. Gilbert Says:

    Leider muss man da zwei Sachen feststellen:

    1. Hinterher ist man immer schlauer.
    2. Die Medien spielen „stillte Post“

    Soll heißen: im Nachhinein kann man mit viel Getöse immer Fehler in alles Mögliche reininterpretieren. Wer hat nicht schon mal aus Wut geknurrt „den bring ich um!“. Von 10.000 tut’s vielleicht einer, also lässt man die anderen 9.999 erst mal laufen und sperrt sie nicht ein. Und die Presse, grad so was wie der Kölner Express (so was wie die Bild in kölscher Mundart), machen aus „Brumm!“ erfahrungsgemäß „Ich bring ihn um!“. Und mit Psychologen habe ich so meine eigenen Erfahrungen, die mich eher zum Schädeleinschlagen inspirieren als zum Hinzuziehen solcher Leute.

    Ich schätze, individuell andere Weichen stellen, ist sehr schwierig, aber man sollte mal über die gesellschaftlichen Weichen – Schulsystem, Medien usw. – intensiver nachdenken.

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