Archive for November 2008

kauf- nichts- tag

29. November 2008

hallo leute,

heute ist der buy nothing day. der taz kommentar spricht mir aus der seele. besonders menschen, die denken, dass es mit dem allgegenwärtigen wachstumsposaune schon seine richtigkeit hat, sollten den link lesen.

das verfalldatum dieser denke ist längst überschritten!

es grüsst

peteke

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so geht es auch!

27. November 2008

hallo leute,

heute mal erbauliches. ich las heute im 4-seasons magazin vom globetrotter laden einen bericht über den deutschen outdoor herstelller vaude, ein familienunternehmen.

wenn solche familienunternehmen und andere, die nix mit dem börsentreiben zu tun haben wollen massiv auftreten würden, um ihre aktivitäten vorzustellen, müssten sich konzernfirmen, die sich in erster linie ihren aktionären verpflichtet fühlen, schämen.

hier wäre ein ansatz für einen echten stimmungswandel. es gilt, in den täglichen meldungen die konzerne aus aus den schlagzeilen zu drängen.

tretet mehr an das licht der öffentlichkeit!

es grüsst

peteke

spekulation

26. November 2008

hallo leute,

über eine neuverbreitete art der spekulation brachte deutschland radio heute einen wortbeitrag im politischen feulleton. zum nachlesen klicke man hier.

lesenswert!

es grüsst

peteke

welttoilettentag

20. November 2008

hallo leute,

den gestrigen tag nehme ich heute zum anlass, einen alten beitrag zu bringen. für neue leser vielleicht interessant!

es grüsst

peteke

denkmodelle

15. November 2008

hallo leute,

gegenwärtig bietet die moderne welt der globalisierung den menschen das denkmodell „wachstum“ als basis, von dem alles ausgeht.

egal ob bitterarmes entwicklungsland oder reiches land mit allen annehmlichkeiten, die möglich sind: fast alle lassen ihr denken von diesem modell leiten.

hier sollte ein ansatz sein, dieses zu durchbrechen.

hier hört man leute jammern, wenn sie nicht das neueste computer – oder automodell haben oder jedes jahr eine fernreise machen können.

davon abgesehen, dass bei den bedürfnissen ein enormes wachstum erzeugt wird:  die angebote scheinen immmer schneller nicht mehr auf dem aktuellen stand zu sein.

nachdenkempfehlungen, unvollständig:

zufrieden sein mit dem, was man hat.
nur kaufen, was nach reiflicher überlegung nötig erscheint.
gönnt euch bewusst wenige dinge, die euch wichtig sind und nicht in das normale muster passen und erfreut euch daran. gerne immateriell und überraschendes!
sich nicht zum getriebenen der werbeindustrie machen und
sich der werbung möglichst wenig aktiv aussetzen.
möglichst keine kredite aufnehmen.
nicht immer dem billigsten hinterherjagen, raus aus diesem wettbewerb.
nicht nach dingen streben, die man sich nicht leisten kann und sollte.
kontakte meiden, in denen materiell geprotzt wird.
finanzprodukte, die hohe gewinne versprechen, meiden.
kontakte mit gleichgesinnten suchen.

lest bücher von frederic vester.

bewussst habe ich (erwartetes) ausgespart:
aldi makro mit energiesparlampe, windenergie und ökosprit löst die probleme nicht. die grüne fahne auf diesem treiben allein bringt’s nicht. verabschiedet euch zunächst innerlich von diesem system des immer mehr, bunter, neuer?…

gestattet es eurer intellligenz nicht, die vielfältige konsumwelt einen mittelpunkt in euren köpfen einnehmen zu lassen! lasst euch nicht damit beschäftigen. der kopf wird freier.
die fetten jahre werden schneller vorbei sein, als viele denken.

probiert das mal aus und kommuniziert das, wenn ihr damit gut zurecht kommt.

es grüsst

peteke