Archive for Dezember 2008

krisenbewältigung

9. Dezember 2008

hallo leute,

in anbetracht dessen, was täglich so wahrzunehmen ist, sollten die zuständigen aufpassen, dass die unzufriedenen hier, viele sind es, nicht anfangen, griechisch zu lernen.  französisch hat bislang nicht geklappt. aufhänger werden schnell geboten. das ist keine consultingleistung von mir. es muss grundsätzlich etwas geändert werden. das alles deute ich als systemfrustabbau!

es grüsst

peteke

schnäppchenjäger…

8. Dezember 2008

hallo leute,

Hamburgs Ex-Innensenator und früherer Münchner Kripo-Chef, Udo Nagel, ist in eine banale Schnäppchen-Falle getappt.

dieser mann hat gewiss genug geld und sollte so etwas eigentlich nicht nötig haben. es ist davon auszugehen, dass im nagelhaushalt genug kochtöpfe vorhanden sind. solange es besonders in den köpfen der „leistungsträger“ einen hohen stellenwert hat, hochwertige waren zum schnäppchenpreis zu kaufen, und diese gestalten auch noch etwas zu sagen haben, bleibt es schlecht um das wohl der wirtschaft bestellt.

heute protzt man nicht mehr mit teuren dingen, sondern mit luxusschnäppchen, möglichst billig. man gibt sich schlauer als die anderen.

hier in hamburg st. georg, wo ich wohne, beobachte ich immer wieder ausländisches reinigungspersonal, das die wohnungen der reichen und schönen sauberhält. die kommen nicht von regulären firmen.

bei einem teil der geldleute, die dafür locker eine normale reinigungsfirma beauftragen könnten, bleibt geiz geil.

pfui!

es grüsst

peteke

pervers

4. Dezember 2008

hallo leute,

die motivation, künftig spritsparende und umweltschonende autos zu produzieren, wird ausschliesslich so dargestellt. die vielfältigen akteure im systemgetriebe lernen nicht.

marketingmässig aufbereitet entblössen sich diese gestalten fortlaufend.

wer fühlt sich eigentlich von solchen meldungen wirklich angesprochen?

zum kotzen!

es grüsst

peteke

konsumschecks

4. Dezember 2008

hallo leute,

aus dem system heraus gedacht, ist diese idee schlüssig: viele menschen werden sich kurzfristig wieder in das boot genommen fühlen, beser in das sinkende schiff. wenige nur werden sich dem „geschenk“ verschliessen, wie ein schwamm in der wüste. dieses treiben wird lediglich eine positive zacke in diversen diagrammen mit abwärtstendenz bescheren, die man uns stolz präsentieren wird. wieder mit immer mehr, bunter neuer und teurer aus der finanzkrise? die scheinen ja echt daran zu glauben.

lernt, wieder bescheiden zu werden. das glücksgefühl durch einen 500 euro scheck verfliegt rasch, die kosten sind in der summe enorm. das wirtschaftssystem, welches auf unendlicher steigerung basiert, wird dadurch nicht genesen. niemand sagt, was danach kommen wird.

gut angelegt sehe ich dieses geld in persönlicher vorsorge. hilfreiche dinge kosten nun mal geld, deren anschaffung lohnen, wenn mal mehr ins trudeln gerät, als viele ahnen. gestattet euch, das bislang als unmöglich geltende zu denken.

wer es sich leisten kann, verzichtet auf das geld ohne gefühlten komfortverlust.

jedes schnäppchen mitzunehmen, kann man anderen überlassen!

es grüsst

peteke