medienpräsenz


hallo leute,

die wirtschaftswoche berichtete am 9. april über die schwindende medienpräsenz von greenpeace. im grossen und ganzen finde ich die situation dort zutreffend skizziert. das bild lässt sich mühelos auf die grünen übertragen.

die stellungnahme von greenpeace ist zahn – und hilflos. ein armutszeugnis. exemplarisch!

im herrschenden system, in dem zahlen und deren steigerung eine religionsgleiche rolle spielen, haben diese keine chance. ohne glaubwürdigkeitsverlust kann man im im jetzigen marktgetriebe nicht mitmischen. das spüren die menschen und lassen sich von denen nur unzureichend mobilisieren.

das kaum ausgesprochene gespür der menschen, dass ich vermehrt wahrnehme, nämlich dass unser lebensstil unter der falschen flagge des unendlichen wachstums so nicht mehr weitergehen kann, wird nicht wirklich aufgegriffen.

die systemstörung offenbart sich deutlich: die köpfe der massen werden hauptsächlich von den hauptstrommedien erreicht, diese gehirnwäsche wirkt noch. ein wirksames gegengewicht fehlt bislang. es kann nur entstehen aus einer spürbaren haltung heraus, dass ganz neue wege nötig sind. hilfreiche fragen:

gegenwärtige globalisierung: was und wer globalisiert sich?
was ist am kleinräumigen handel schlecht?
wieso müssen alle unbegrenzt mobil sein?
brauchen wir alles, dem täglich nachgejagt wird?

man muss sich nicht doll zurücknehmen für die alte kriminalistenfrage: wem nützt es?

interessierten lesern empfehle ich, bücher von frederic vester zu lesen. er war seiner zeit voraus und wurde nie wirklich gehört und in seiner genialität verstanden.

dilemma:

alle modelle, die dem entfesselten markttreiben entgegenstehen , werden kleinräumig sein, weil die globalen prozesse, die wir erleben, nicht mehr so wie bisher weitergehen können, ohne die lebensgrundlagen für die menschen auf diesem planeten an die wand zu fahren. einen ausblick liefert das kolumnistenschwein. die notwendigen veränderungen werden zwangsläufig die rechten stärken. staatliche anstrengungen gegen diese deute ich als erkenntnis ihrer systemgefährlichkeit.

aber: stress gibt es so oder so.

es grüsst

peteke

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Eine Antwort to “medienpräsenz”

  1. Salzburger Wirtschaftspreis: letzte Einreichwoche! » Land der Erfinder - Das Blogzine über Erfindungen, Ideen und Innovationen aus Österreich Says:

    […] Berichterstattung bereits im Vorfeld und dann natürlich auch im Anschluss viele Unternehmen. Medienpräsenz ist […]

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