initiative vermögender


hallo leute,

neu auf dem markt der möglichkeiten:

Die Initiative Vermögender für eine Vermögensabgabe ist eine Gruppe Vermögender, die an die Politik appelliert, Reiche durch eine Vermögensabgabe stärker zu belasten.

ihrem appell lassen sich durchaus forderungen entnehmen, die unzufriedenheit am herrschenden system als solches erkennen lassen.

vermutlich werden die keinen grund haben, unter hoher steuerlast zu klagen. unterstellen lässt sich, dass die nicht erst ausgekochte steuerberater für sich arbeiten lassen und dann das ergebnis präsentieren…

die vielen anderen vermögenden lassen (?), von den passenden parteien  vielleicht vorauseilend, die unerträgliche steuerlast (?) beklagen, die damit zum kommenden bundestagswahlkampf auftreten werden.

vermutung:
etliche bürgerliche kreise denken ganz anders, als alle ahnen

einschätzungen:
selbstkritisch wird zugegeben, dass vermögen hier bislang gering besteuert werden muss, gegen alles gerede.
schlechtes gewissen und einsicht, wohlwissend, dass gegenwärtiges politikpersonal nix daran ändern wird.

kritik:
zwiespältig. gewisse blauäugigkeit erkenne ich, vorerst nur geld in das staatsgetriebe geben zu wollen. ehrbar zwar, zu offensichtlich ist die politik noch im im marktgewebe der konzernwirtschaft gefangen. ungünstigstenfalls wird das nette angebot nur zu einer willkommenen mehreinnahme. aber: die steuergerechtigkeit wäre erhöht.

es grüsst

peteke

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Eine Antwort to “initiative vermögender”

  1. Gilbert Says:

    Die Perversität des ganzen System zeigt sich schon daran, dass eine recht große und eigentlich völlig überflüssige Gruppe sehr gut verdienender Leute davon lebt, anderen Leuten die Steuererklärung so zu frisieren, dass die trotz der Kosten für die erste Gruppe noch einen Gewinn verbuchen.

    Pervers, weil
    a) offenbar der Staat betrügt, wenn man keinen Steuerverräter einschaltet,
    b) bei Abschaffung dieser Gruppe durch ein einfaches System und Ehrlichkeit der Finanzämter praktisch die gesamten Einkünfte dieser überflüssigen Gruppe in der Staatskasse landen würden.

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