iran wahl nachlese


hallo leute,

hochbezahlte berater von politik und politische beobachter von den qualitätsmedien haben scheinbar nicht in betracht gezogen, dass ahmadinedschad aus den präsidentenwahlen als sieger hervorgegangen sein könnte. pseudodemokratisches gutmenschentum bestimmte die allgemeine berichterstattung. ihr job wäre gewesen, die stimmung im iran halbwegs realistisch vorher einzuschätzen. stattdessen wurde sich am feindbild abgearbeitet. die aufgeblasene mediale aufmerksamkeit erfasste lediglich mehrere hunderttausend gegendemonstranten gegen die mehrheitswähler bei einer wahlbeteiligung von 85 prozent. das ist hier unerreicht.

einschätzungen:

die konnten das nicht vorhersehen: schlecht.

die haben das vorausgesehen, und alle akteure haben das nicht wahrhaben wollen: ganz schlecht.

das politikgetriebe scheisst sowieso auf guten rat: normal!

man muss das alles nicht gutfinden, aber die wahl wirkt gewonnen. demokratie bringt gelegentlich unerwünschte ergebnisse. hier wie dort.

blamabel erscheint mir die bisherige berichterstattung zum thema.
schämt euch alle!

es grüsst

peteke

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