mineralwasser


hallo leute,

aus der schweiz kommt eine prima idee:

Wasser in Flaschen sei zu teuer und nicht ökologisch, findet CVP-Nationalrat Jacques Neirynck. Jetzt verlangt er ein nationales Verkaufsverbot.

wir und viele andere andere trinken längst nur noch leitungswasser, das konkurrenzlos preiswert aus der wand kommt. es gilt als eines der bestkontrollierten lebensmittel. ausserdem waren wir es leid, die schweren flaschen in den vierten stock zu tragen.

wenn vereinzelt das leitungswasser doch belastet sein sollte, bspw. durch bleirohre, wird sich gewiss eine lösung finden lassen.

sympathisch finde ich, das hier ein baustein zur gesundschrumpfung, sogar ohne lebensqualitätsreduktion gebracht wird. und das von den konservativen! unsere cdu, immer noch wachstumsbesoffen, würde das nie bringen.

es grüsst

peteke

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3 Antworten to “mineralwasser”

  1. Gilbert Says:

    hallo peteke,

    denk lieber mal drüber nach, wo das endet: käse aus holland oder frankreich – gibts nicht mehr, nur noch welchen aus 30 km umkreis. bananen ? abgeschafft, ausländisches obst. bier und wein – NEIN ! nur noch selbstgemachten obstwein aus dem garten.

    es fehlt nicht mehr viel, und die NSDAP kann mit fug und recht als freiheitliche liberale partei angesehen werden.

  2. peteke Says:

    der schweizer vorstoss gilt einzig dem wasser.
    in hamburg werden viele stadtteile mit wasser aus der nordheide versorgt:

    http://www.hamburgwasser.de/cms/website.php?id=/de/index/unternehmen/geschichte.htm

    gewiss gibt es auch flaschenwasser von diesem quellort. die lieferwagen fahren dann (günstigstenfalls) parallel zur leitung mit dem gleichen wasser. das soll gut sein? vielleicht hat dieses wasser ja noch fans ganz weit weg. und hier trinken die leute das wasser aus der bodenseeregion, billig vom discounter. viele achten garnicht darauf, wo das wasser eigentlich herkommt. das dazu nötige transportgetriebe erzeugt viel verkehr und energieverbrauch.
    ausserdem werden die wässer nicht besser dadurch, dass sie aus einer flasche kommen:

    http://www.test.de/themen/essen-trinken/test/-Natuerliche-Mineralwaesser/1694839/1694839/1695640/

    und: die nachfrage nach „besonderen“ wässern ist meistens ein kunstprodukt, geschaffen von der werbewirtschaft.
    der anteil von anerkannt besonderen wässern erscheint mir gering:

    http://www.hartl.de/de/thermen-und-wellness/thermalwasser/trinkkur.html

    die nsdap würde glaube ich deutsches mineralwasser bevorzugen.

    ich trinke auch gerne französischen roten und esse bananen!

    gruss
    peteke

  3. Gilbert Says:

    Geschmacklich ist Wasser aber nicht gleich Wasser – mal abgesehen von CO2-Beimischungen. In deutschen Getränkeshops bekommt man vielleicht 10 verschiedene Sorten, was knapp die Hälfte der Sorten ist, die ein französischer Supermarkt anbietet. Wir kaufen unser Wasser nach Geschmack und haben etliche Sorten durchprobiert, bis wir ein genehmes gefunden haben (und das mir am Besten mundende stammt aus Frankreich und ist hier nicht erhältlich – dort übrigends eines der billigsten im Regal). Viele Ostfriesen nehmen beispielsweise 20 l heimisches Leitungswasser mit in den Urlaub, weil ihnen der Tee mit anderem Wasser nicht schmeckt.

    Wasser aus dem Wasserhahn ist ja ganz schön, aber was ist, wenn man unterwegs ist ? Nur noch Bier trinken ? Was sollen die ganzen Urlauber, Campingleute usw. trinken ?

    Ich finde, man kann mit „Öko“ auch maßlos übertreiben und unsinnige Sachen veranstalten wie derzeit beispielsweise mit den Glühlampen, und das ohne Not. Besonders erschreckt mich die maßlose Bevormundung. Wer Wasser aus der Leitung trinkt, ok – aber mit welchem Recht will der seine Einstellung anderen aufzwingen ? Zumal die größten Ökoapostel nicht selten selbst auf anderem Gebiet die größten Ökoschweine sind.

    Und wie ich schon andeutete, wo solldas enden ? Heute Wasser, und wenn das klappt, was dann Morgen ? Rumlaufen wie in China zur Mao-Zeit ? Alle laufen im gleichen blauen Mao-Dress rum, weil der ökologisch so vorteilhaft ist ? Käse gibts nicht mehr, weil die Kühe aufgrund ihrer CH4-Furzerei auf einen Bestand geschrumpft werden, der zur Milchversorgung von Kindern reicht, aber nicht weiter ? Fleisch gibts nicht mehr, weil Veganerterroristen allen ihren Lebensstil aufzwingen dürfen ? Ich glaube, es gibt da durchaus Szenarien, in denen ich auch in meinem Alter zur Waffe greifen würde …

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